Zu alt für die Teilnahme?

Was kommt danach?

Ihr hattet viel Spaß bei FIRST LEGO League Explore und konntet bereits erste Erfahrungen sammeln, aber nun seid ihr über die Altersgrenze hinaus? Kein Problem! Ihr seid nun bereit für den Roboter- und Forschungswettbewerb FIRST LEGO League Challenge, der für 9–16-Jährige konzipiert wurde. Vieles werdet ihr wieder erkennen, aber manches ist auch neu. 

Alle wichtigen allgemeinen Informationen zu FIRST LEGO League Challenge findet ihr unter www.first-lego-league.org

10 wichtige Punkte für einen gelungenen Übergang

Damit der Übergang eures Teams von FIRST LEGO League Explore zu FIRST LEGO League Challenge problemlos gelingt, haben wir für euch die wichtigsten Unterschiede der beiden Programme zusammengefasst:

  1. Von nun an seid ihr bei den Großen dabei: die Teammitglieder bei FIRST LEGO League Challenge sind zwischen 9 und 16 Jahre alt – der Stichtag für die Altersgrenze ist der 1. Januar des Jahres der Aufgabenveröffentlichung. Auch die Teams sind größer und können bis zu 10 Mitglieder umfassen.

  2. FIRST LEGO League Challenge ist ein Wettbewerb, das heißt, ihr tretet mit eurem Teams gegen andere Teams an.

  3. Der Wettbewerb besteht aus 4 verschiedenen gleich wichtigen Bereichen: Forschung, Teamwork, Robot-Game und Roboterdesign. Jede Saison gibt es ein Spielfeld mit neuen Aufgaben für euren Roboter und einen Forschungsauftrag. Das Teamspiel bleibt bis zum Wettbewerbstag geheim.

  4. Ihr nutzt jetzt das LEGO MINDSTORMS EV3 Roboterset, um einen autonom fahrenden Roboter zu programmieren, der Aufgaben auf dem Spielfeld erledigt. 

  5. Das jährlich wechselnde Motto thematisiert real existierende Probleme aus Wissenschaft und Technik. Die Aufgaben sind nun viel freier, zum Beispiel gibt es zwar eine vorgegebene Forschungsfrage, aber ihr müsst selbst entscheiden, was genau ihr erforschen möchtet.

  6. Die GutachterInnen heißen nun JurorInnen. Für die Kategorien Forschung, Teamwork und Roboterdesign gibt es jeweils mindestens eine Jurygruppe. Oftmals sind die JurorInnen ExpertInnen auf ihrem Gebiet – ihr müsst euch also genau überlegen, wie ihr sie überzeugen könnt.

  7. Neben den JurorInnen gibt es nun auch SchiedsrichterInnen, die eure Leistung im Robot-Game bewerten.

  8. Der Wettbewerb dauert einen ganzen Tag – beim Finale sind es sogar zwei Tage. Dadurch habt ihr viele Möglichkeiten, andere Teams kennenzulernen.

  9. Am Ende eines jeden Wettbewerbs gibt es ein Ranking, so dass ihr sehen könnt, wie gut eure Leistung verglichen mit den anderen teilnehmenden Teams war. Die jeweils ersten drei Teams einer Kategorie bekommen neben Medaillen und Teilnahmeurkunde eine Platzierungsurkunde; die ersten Teams einer Kategorie bekommen einen Pokal.

  10. Neueinsteiger brauchen in der Regel erstmal Wettbewerbserfahrung, bis sich Erfolge einstellen. Deshalb seid nicht enttäuscht nach eurer ersten Saison, sondern nutzt die Chance und tauscht euch mit erfahrenen und erfolgreichen Teams aus.